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Die Geschichte von Napo

Die Ursprünge von Napo

Die originelle Idee zur Figur Napo wurde von einer kleinen Gruppe von Kommunikationsexperten für den Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit als Reaktion auf den Bedarf an hochwertigen Informationsprodukten entwickelt, die nationale Grenzen überwinden und auf unterschiedliche Kulturen, Sprachen und praktische Bedürfnisse von Menschen am Arbeitsplatz eingehen. Die Napo-Filme sind nicht dazu bestimmt, ein Thema möglichst umfassend zu behandeln, und sollten auch nicht als Schulungs- oder Lehrfilme angesehen werden. Napo und seine Freunde sollen durch ihre einnehmenden Charaktere, witzige Geschichten und einen humorvollen und unbekümmerten Ansatz das Interesse für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit wecken. „Sicherheit mit einem Lächeln“ ist Napos Beitrag zu sichereren, gesünderen und besseren Arbeitsplätzen. Jeder Film wird gemeinsam mit mehreren europäischen Institutionen produziert. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz mit Sitz in Bilbao, Spanien, hat die Entwicklung der Website finanziell unterstützt.

Hintergrund

Das Napo-Filmkonsortium ist aus dem Europäischen Jahr für Sicherheit und Gesundheitsschutz 1992-1993 und den von der Europäischen Kommission veranstalteten europäischen Filmfestivals hervorgegangen.

Die Kommission hat Filmfestivals gefördert, weil sie es für möglich hielt, die besten Filme zu ermitteln und für den Einsatz in der gesamten Europäischen Union anzupassen. Dies erwies sich als ein schwieriges Unterfangen. Viele Filme wurden von kommerziellen Produktionsfirmen gedreht, die nicht bereit waren, ihre Rechte aufzugeben. Kulturelle Unterschiede machten es schwierig, die Bilder, die Handlungen und die Aufmachung der Filme anzupassen und in anderen Ländern einzusetzen.

Nach dem Filmfestival in Straßburg 1995 setzten sich vier aktive Kommunikationsfachleute aus Frankreich, Deutschland, Schweden und dem Vereinigten Königreich zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie ein Film für den Einsatz in ganz Europa in Auftrag gegeben und produziert werden könnte.

Das Napo-Konsortium umfasst derzeit acht Mitglieder – AUVA (Österreich), CIOP (Polen), DGUV (Deutschland), EU-OSHA (Bilbao, Spanien), INAIL (Italien), INRS (Frankreich), SUVA (Schweiz) und TNO (Niederlande).

Die Filmemacher

Für Drehbuch und Regie der Napo-Filme zeichnet Eric Scandella (im Auftrag von Via Storia) verantwortlich.

Die 3D-Animation stammt von Fabrice Barbey (im Auftrag von Protozaire).

Die Originalmusik wird von Henri Muller komponiert.

So erblickte Napo das Licht der Welt

Die Gruppe stellte einen Vorschlag, ein Lastenheft und eine Ausschreibung für die Produktion eines Videos zum Thema Sicherheitskennzeichnung zusammen. Die Beteiligten wählten aus jedem ihrer Heimatländer zwei Produktionsfirmen aus, die eingeladen wurden, ein Konzept für die Ausführung vorzulegen. Via Storia, ein französisches Unternehmen aus Straßburg, erhielt den Zuschlag. Napo war geboren!

Das erste Video Best Signs Story, ein Film über die Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz, wurde 1998 beim EU-Filmfestival in Edinburgh vorgestellt und beim Weltkongress in Sao Paulo 1999 sowie bei nationalen Filmfestivals in Frankreich und Deutschland mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Im Jahr 2003 bekundete die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in Bilbao Interesse an einem dritten Video zur Unterstützung der Europäischen Woche, die unter dem Motto „Gefahrstoffe handhaben – aber richtig!“ stand. Mit dem Konsortium wurde eine Vereinbarung getroffen, die es der Agentur ermöglichte, Kopiervorlagen des Videos an alle Mitgliedstaaten, Kandidaten- und EFTA-Länder zu verteilen und klare Regelungen über die nicht ausschließliche Nutzung, die Rechte und die Kosten festzulegen. Diese Zusammenarbeit besteht weiterhin.